An manchen Erlebnissen wächst man allein. Das ist wahr.
Und ebenso wahr ist: Wir können nicht immer vollständig
verstanden werden. Jeder Mensch bringt seine ganz eige-
nen Erfahrungen mit, jede Geschichte ist anders.
Doch eines scheint uns alle zu verbinden: Wir sehnen uns
nach einem inneren Gleichgewicht. Meistens jedoch er-
kennen wir das Ungleichgewicht zuerst. Vielleicht liegt
darin schon der erste Schritt: zu definieren, was Gleich-
gewicht für uns bedeutet, um es dann überhaupt wiederer-
kennen zu können, wenn wir ihm nahekommen, ohne uns
vorschnell von spontanen Gefühlen leiten zu lassen. Ohne
dabei aus dem Blick zu verlieren, was uns eigentlich trägt.


